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    Erfurt - Zoo-Park

    Safari im Zoo-Park Erfurt

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    Erfurt - Krämerbrücke

    Die beidseitig mit Fachwerkhäusern bebaute Brücke ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt.

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    Erfurt - Domplatz

    Häuserzeile am Rande des Domplatzes, fotografiert von den Domstufen.

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    Weimarer Land - Bad Sulza

    Gradierwerk in Bad Sulza, im Hintergrund die Sonnenburg.

  • Weimar - Deutsches Nationaltheater
    Weimar - Deutsches Nationaltheater

    Das Goethe- und Schillerdenkmal vor dem Deutschen Nationaltheater Weimar.

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    Weimar - Residenzschloss

    Das Weimarer Stadtschloss ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes „Klassisches Weimar“.

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    Weinanbaugebiet Saale-Unstrut

    Weinberg in der Nähe von Großheringen

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    Erfurt - Domberg

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    Arnstadt - Marktplatz

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    Erfurt - Ega-Park

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    Schwarzatal - Oberweißbacher Bergbahn

    Die Bahnfahrt im Thüringer Schiefergebirge ist ein unvergessliches Erlebnis.

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    Ilmenau - Goethe und Universitätsstadt

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    Thüringer Wald - Kickelhahn

    Der Aussichtsturm auf dem Kickelhahn ist eines der Wahrzeichen von Ilmenau.

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Wolf im Schafspelz

Premiere des Monologs „Das vierte Reich“ von Neil LaBute mit anschließendem Publikumsgespräch mit Dr. Matthias Quent am 3.10.2017 in der Studiobühne des DNT Weimar

Das vierte Reich 3613 Foto Ilja Mess

 In der Studiobühne des DNT Weimar erlebt am Dienstag, 3. Oktober 2017, 20 Uhr Neil LaButes Monolog „Das vierte Reich“ seine Weimarer Premiere. Die Inszenierung von Swaantje Lena Kleff entstand als Koproduktion mit dem TAK Theater Liechtenstein, wo das Auftragswerk Mitte September zur Uraufführung kam.

 Wie so oft in seinen Stücken spielt der renommierte US-amerikanische Autor und Filmregisseur auch in diesem Text mit ethischen, ideologischen und weltanschaulichen Grundsätzen, die er auf den Kopf stellt und damit Irritation erzeugt. Lächelnd breitet sein Protagonist, ein heutiger Durchschnittsamerikaner, seine Ansichten aus und verwickelt die Zuhörer subtil in seine Gedanken, die um DIE Unperson des 20. Jahrhunderts kreisen: Adolf Hitler. Ihm soll, seiner Meinung nach, endlich Gerechtigkeit widerfahren, denn schließlich war nicht alles, was er gedacht und getan hat, schlecht. In aller Offenheit plädiert er für dessen Rehabilitation, hebt ihn als Künstler, als enttäuschten Idealisten, als Menschen hervor. Dabei macht der Mann keinen Hehl aus seiner Faszination für Hitler und fordert, dass man schon genauer hinschauen müsse, um die Wahrheit über ihn herauszufinden...

 Regisseurin Swaantje Lena Kleff hat den Monolog, eine Auftragsarbeit des TAK Theaters Liechtenstein an Neil LaBute, mit DNT-Schauspieler Sebastian Nakajew erarbeitet. Ohne zusätzliche Mittel, ganz auf sich gestellt, konfrontiert er das Publikum mit der verstörenden Weltsicht und den provokanten Behauptungen dieses Wolfs im Schafpelz, die zur Überprüfung des eigenen Standpunkts herausfordern.

 „Ein böses, heimtückisches Stück, das in knapp dreissig Minuten entlarvt, wie repräsentative Teile der gutbürgerlichen Mitte über die Jahre hin widerwärtige, menschenverachtende Haltungen wohnzimmerfähig gemacht haben. (…) Eine bitterböse, kluge Inszenierung, die manchen, der am Ende Beifall klatschte, im Nachhinein mit der Frage konfrontiert, warum er nicht widersprochen habe.“ schreibt der Rezensent der Uraufführung im Volksblatt vom 17.9.2017.

Die vollständige Rezension finden Sie hier:

http://www.tak.li/Portals/0/Dokumente/Pressemitteilungen/Volksblatt_17_09_18_Rezension_Kohlhaas_LaBute.pdf

 Im Anschluss an die ca. halbstündige Aufführung in der Studiobühne findet ein Publikumsgespräch mit dem Soziologen und Rechtsextremismusforscher Dr. Matthias Quent statt, der seit 2016 das Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft in Jena leitet. Neben zahlreichen Publikationen und Vorträgen zum Themenkomplex Rechtsextremismus kommt Matthias Quent als Experte auch in diversen Medien zu Wort, so z.B. im ZDF Heute Journal, Huffington Post, MDR Aktuell, ARD Fakt, ARD Brennpunkt, Süddeutsche Zeitung.

 Karten: 14,50 Euro

Weitere Termine: 1.11. und 7.12. als Doppelvorstellung mit „Melken“ von Jörn Klare, weitere in Planung

Foto: Autor

 

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