• Arnstadt - Marktplatz
    Arnstadt - Marktplatz

    Marktplatz in der Bachstadt mit dem Denkmal Johann Sebastian Bachs im Vordergrund.

  • Weimar - Residenzschloss
    Weimar - Residenzschloss

    Das Weimarer Stadtschloss ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes „Klassisches Weimar“.

  • Thüringer Wald - Kickelhahn
    Thüringer Wald - Kickelhahn

    Der Aussichtsturm auf dem Kickelhahn ist eines der Wahrzeichen von Ilmenau.

  • Schwarzatal - Oberweißbacher Bergbahn
    Schwarzatal - Oberweißbacher Bergbahn

    Die Bahnfahrt im Thüringer Schiefergebirge ist ein unvergessliches Erlebnis.

  • Weimarer Land - Bad Sulza
    Weimarer Land - Bad Sulza

    Gradierwerk in Bad Sulza, im Hintergrund die Sonnenburg.

  • Erfurt - Krämerbrücke
    Erfurt - Krämerbrücke

    Die beidseitig mit Fachwerkhäusern bebaute Brücke ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt.

  • Erfurt - Domplatz
    Erfurt - Domplatz

    Häuserzeile am Rande des Domplatzes, fotografiert von den Domstufen.

  • Erfurt - Ega-Park
    Erfurt - Ega-Park

    Blumenpracht im Ega-Park

  • Erfurt - Domberg
    Erfurt - Domberg

    Blick zum Dom und Severikirche

  • Weinanbaugebiet Saale-Unstrut
    Weinanbaugebiet Saale-Unstrut

    Weinberg in der Nähe von Großheringen

  • Erfurt - Zoo-Park
    Erfurt - Zoo-Park

    Safari im Zoo-Park Erfurt

  • Ilmenau - Goethe und Universitätsstadt
    Ilmenau - Goethe und Universitätsstadt

    Das Denkmal Johann Wolfgang Goethes in Würdigung an sein Wirken in Ilmenau und Umgebung.

  • Weimar - Deutsches Nationaltheater
    Weimar - Deutsches Nationaltheater

    Das Goethe- und Schillerdenkmal vor dem Deutschen Nationaltheater Weimar.

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In einem Forschungsprojekt wird die Technische Universität Ilmenau Robotern beibringen, Menschen „anzusprechen“, damit die ihnen dabei helfen, Türen zu öffnen oder Fahrstühle zu benutzen. Die Unterstützung eines Roboters durch die aktive Zuhilfenahme von Personen, die sich zufällig in seiner Nähe befinden, ist eine Innovation, die Assistenzrobotern in Zukunft vollkommen neue Möglichkeiten eröffnen wird.

Das jetzt gestartete Verbundprojekt FRAME des Bundesministeriums für Bildung und Forschung wird bei Gesamtkosten von 1,77 Millionen Euro vom Bund mit 1,59 Millionen Euro für dreieinhalb Jahre gefördert.

 Moderne Assistenzroboter scheitern im Alltag daran, Türen zu öffnen, die ihnen den Weg versperren, oder Fahrstühle zu benutzen. Damit sie von Robotern bedient werden können, müssen Türen und Fahrstühle derzeit mit einer Fernsteuerung nachgerüstet werden, oder die Roboter werden mit Manipulatoren ausgerüstet, um selbst aktiv werden zu können. Beide Methoden sind aber kaum praxistauglich, weil die Nachrüstung zeit- und kostenaufwändig ist. Im FRAME-Projekt „lernen“ autonome Lotsen-, Transport- und Inspektionsroboter, Menschen als mögliche Unterstützer zu erkennen, Kontakt zu ihnen aufzunehmen und sie zu motivieren, ihnen zu helfen, einen Fahrstuhl zu benutzen oder Zutritt zu verschlossenen Räumen zu verschaffen. Damit Roboter in Alltagssituationen erfolgreich agieren können, erfordern diese beiden Handlungen von ihnen innovative Grundfertigkeiten: eigenständig zu erkennen, welche Aktionen erforderlich sind; Personen zuverlässig wahrzunehmen; zu ermitteln, ob diese potenziellen Helfer bereit sind, sie zu unterstützen; sich im Umfeld mehrerer Personen sicher zu bewegen; einen Dialog zu führen und den konkreten Unterstützungsbedarf zu äußern. Sind Roboter zu all dem in der Lage, eröffnet sich ihnen in Zukunft eine Vielzahl von Einsatzfeldern: in Kliniken und Pflegeheimen, in Behörden und öffentliche Gebäude bis hin zum Handel, dem Hotel- und Gaststättengewerbe und der industriellen Produktion.

 

Angeführt wird das FRAME-Projekt von der TU Ilmenau unter wissenschaftlichen Führung von Professor Horst-Michael Groß, Leiter des Fachgebiets Neuroinformatik und Kognitive Robotik. Seit Mitte der Neunzigerjahre ist das Fachgebiet erfolgreich in der Robotikforschung tätig, insbesondere in der Erforschung und Entwicklung intelligenter Service- und Assistenzroboter, die über Lern-, Anpassungs- und autonome Navigationsfähigkeit verfügen und so mithilfe fortgeschrittener Mensch-Maschine-Schnittstellen eine intuitive Mensch-Roboter-Kommunikation in komplexen realen Situationen in öffentlicher und häuslicher Einsatzumgebung ermöglichen.

 

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