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Zum Tag der Deutschen Einheit treffen sich Absolventen der Technischen Universität Ilmenau, die nach der friedlichen Revolution 1989 in die Politik gegangen sind und in politischer Verantwortung an der Umgestaltung Deutschlands entscheidend mitgewirkt haben. Unter den Absolventen in der Politik sind so prominente Namen wie Matthias Platzeck, ehemaliger Ministerpräsident Brandenburgs und SPD-Vorsitzender, und Claudia Nolte, ehemalige Bundesfamilienministerin. Die TU Ilmenau ruft Alumni, die nach dem Fall der Mauer in die Politik gegangen sind, auf, am 2. und 3. Oktober an ihrer Alma Mater zusammenzukommen und Gedanken über das eigene ungewöhnliche Engagement auszutauschen.

 Sie haben alle vor vielen Jahren an der TU Ilmenau studiert. Dann kam das Jahr der friedlichen Revolution 1989, das in Deutschland tiefgreifende Umwälzungen mit sich brachte, und die Männer und Frauen, die zuvor eine technische Laufbahn eingeschlagen hatten, gingen in die Politik, um das Land umzugestalten. Großgeworden im sozialistischen DDR-Regime und beruflich gebildet an der TU Ilmenau, wirkten sie zum Teil in gehobenen politischen Positionen an den bedeutenden politischen, technischen und gesellschaftlichen Veränderungen des geeinten Landes mit. Ist es in der Regel alles andere als üblich, dass Ingenieure und Naturwissenschaftler ein derartiges gesellschaftliches Engagement in der Politik zeigen, haben nach 1989 gerade zahlreiche Diplomingenieure der TU Ilmenau diesen Weg eingeschlagen: Neben Matthias Platzeck und Claudia Nolte unter anderem die beiden ersten Fraktionsvorsitzenden ihrer Partei im Thüringer Landtag nach der Wende, Jörg Schwäblein, CDU, und Gerd Schuchardt, SPD, der auch ehemaliger stellvertretender Ministerpräsident war, Christoph Schnittler, ehemaliger Bundestagsabgeordneter der FDP, Manfred Ruge, ehemaliger Oberbürgermeister der Thüringer Landeshauptstadt Erfurt, Dr. Uta Rensch, ehemalige Oberbürgermeisterin von Freiberg/Sachsen, und die ehemaligen Landräte Benno Kaufhold, Christian Gumprecht und Michael Ermrich.

 

Professorin Dagmar Schipanski ist zwar keine Absolventin der TU Ilmenau, aber sie wurde, nachdem sie 1967 als Assistentin an deren Vorgängereinrichtung, die Technische Hochschule Ilmenau, gekommen war, 1995 die Rektorin der einzigen technischen Universität Thüringens. Sie war es, die die Absolventen, die nach der Wende in die Politik wechselten oder in Gemeindevertretungen und Kreistagen ehrenamtlich politische Verantwortung übernahmen, in Ilmenau zusammengebracht hat. Auch Dagmar Schipanski, die ihrer ehemaligen Universität heute noch als Vorsitzende der „Universitätsgesellschaft Ilmenau – Freunde, Förderer, Alumni“ verbunden ist, war selbst in verschiedenen Funktionen in der Politik tätig: 1999 war sie, obwohl sie damals keiner Partei angehörte, Kandidatin von CDU und CSU für das Amt der Bundespräsidentin. Im selben Jahr wurde sie Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Thüringen, wo sie später auch als Landtagspräsidentin wirkte. Seit vielen Jahren ist Dagmar Schipanski Mitglied im Bundesvorstand der CDU.

 

Als Vorsitzende der Universitätsgesellschaft möchte sie zusammen mit dem Rektor der TU Ilmenau, Prof. Peter Scharff, das erfolgreiche Engagement von Absolventen und Mitarbeitern der TU Ilmenau in Ihren Funktionen als Minister, Angestellte der Verwaltung, Mitglieder in Parlamenten und Gemeindevertretungen würdigen. Die TU Ilmenau ruft alle Absolventen und Mitarbeiter, die nach 1989 in die Politik gewechselt sind, zur Teilnahme am Treffen vom 2. bis 3. Oktober an der Technischen Universität auf. Die Teilnehmer möchten über das eigene politische Engagement, ihre Beweggründe für den ungewöhnlichen Schritt in die Politik und die politische Entwicklung im vereinten Deutschland diskutieren. Anmeldungen bei Monika Schoß: Telefon: 03677 69-2558 oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Kontakt:

Prof. Dagmar Schipanski

Vorsitzende der „Universitätsgesellschaft Ilmenau – Freunde, Förderer, Alumni“

Tel.: 03677 671881 bzw. 03677 468965

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

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