Weimar. Das „Large Ensemble“ der Hochschule für Musik featuring Peter Ehwald

Das Jazzorchester der Weimarer Musikhochschule trägt in kleinerer Besetzung den Namen „Large Ensemble“. Und dieses Ensemble lädt unter der Leitung von Stefan Schultze fast jedes Semester zu spannenden Projekten ein. So auch am Mittwoch, 5. Dezember um 19:30 Uhr im Festsaal Fürstenhaus.

Large Ensemble Foto Maik Schuck ad3075c6e1

Unter dem Titel „Large Ensemble feat. Peter Ehwald“ erklingen Stücke des Komponisten und Saxophonisten Peter Ehwald, der auch selbst als „Special Guest“ im Konzert solistisch mitwirkt. Eintrittskarten zu 7,50 Euro, ermäßigt 5 Euro, gibt es bei der Tourist-Information Weimar sowie an der Abendkasse.

In Peter Ehwalds Kompositionen finden sich musikalische Strukturen europäischer Musik des frühen 20. Jahrhunderts sowie Anklänge an die Freiheit und Experimentierfreudigkeit des Jazz der 1970er Jahre wieder. Eigens für das 13-köpfige „Large Ensemble“ mit Studierenden des Instituts für Neue Musik und Jazz hat er eine Reihe von Stücken passgenau arrangiert.

Darunter befinden sich auch Werke von seiner neuesten CD „Le Septuor de Grand Matin“, die er „im blauen Licht früher Morgenstunden“ komponiert habe, so Ehwald: „Die Komposition ist das Ergebnis wacher Konzentration und der friedlichen Ruhe vor dem Sturm der alltäglichen Verpflichtungen.“ Mit Stücken wie „Klassentreffen“, „15.000 Lux“ oder „Reprise“ soll das Publikum „in einen traumhaften Zustand klarer Gelassenheit versetzt werden“, erklärt der Komponist.

Peter Ehwald studierte Saxophon an den Musikhochschulen in Weimar und Köln, an der Royal Academy of Music in London und am City College in New York. Am City College unterrichtete er dann selbst von 2007 bis 2009 die Fächer Jazz-Combo und Big Band.

Im Frühjahr 2007 wurde seine Komposition „Alanis“ in der Carnegie Hall in New York unter seiner Mitwirkung aufgeführt. Konzertreisen führen ihn, oftmals unterstützt vom Goethe-Institut, bereits nach Großbritannien, Frankreich, Polen, Spanien, Finnland, in die USA, nach Peru und Costa Rica.

Foto: Maik Schuck