Weimar. Kammermusik-Matinee mit dem Klarinettisten Helmut Eisel und der Harfenistin Elisabeth Anetseder-Meyer am 2.12.2018 im DNT-Foyer

Helmut Eisel 218 Foto Astrid Karger

Ungewohnte Klezmer- und Tangoklänge trägt der für seine stilistische Vielseitigkeit bekannte Klarinettist Helmut Eisel am Sonntag, 2. Dezember ab 11 Uhr in die sonst eher klassisch geprägte Kammermusik-Reihe der Staatskapelle Weimar hinein. Gemeinsam mit Harfenistin Elisabeth Anetseder-Meyer stellt er dabei an diesem Vormittag im Foyer des DNT Weimar unter Beweis, dass Brückenschläge zwischen den musikalischen Stilen und Kulturen gewaltig Spaß machen! Auf dem Programm der Matinee stehen zum einen eigene Kompositionen von Helmut Eisel im Klezmerstil, die sich zwischen gutgelaunt-tänzerischen Freilachs und lyrischen Balladen bewegen - darunter auch das Stück „Klezmer im Elfenpalast“ für Bassklarinette und Harfe, das dem Programm seinen Namen gab. Zudem erklingen aus der Feder des Tango-Gurus Astor Piazzolla „Café 1930“ und Max Bruchs berühmte Vertonung des jüdischen Gebets „Kol Nidrei“, die Eisel auf ausgesprochen individuelle und persönlich gefärbte Weise interpretiert. Mit „A la Albeniz“ für Harfe solo von Rodion Schtschedrin mischen sich schließlich auch noch spanisch flirrende Klänge ins musikalische Geschehen.

Karten: 18,20 Euro

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