Werke von Ravel, Debussy, de Falla und Rodrigo im 4. Sinfoniekonzert der Staatskapelle Weimar am 01. und 02. Dezember 2019 in der Weimarhalle

 Thomas Müller Pering Foto Melissa Kavanagh

Musikalische Visionen Spaniens präsentiert die Staatskapelle Weimar unter der Leitung von Fabrice Bollon in ihrem 4. Sinfoniekonzert am Sonntag, 01. und Montag, 02. Dezember 2019, jeweils ab 19.30 Uhr in der Weimarhalle. Mit Maurice Ravel, Claude Debussy, Manuel de Falla und Joaquín Rodrigo stehen zwei französische Klangzauberer und zwei »echte« Spanier auf dem Programm, die dem Land und seiner Kultur auf jeweils ganz eigene Weise tönende Denkmäler gesetzt haben. Alle vier Werke eint dabei die unüberhörbare Vorliebe ihrer Komponisten für flirrende Klangfarben und verführerisch schwebende Rhythmen. Zugleich vermitteln sie das Gefühl, dass hier Geschichten aus einer faszinierend fremden und exotischen Welt erzählt werden, die das Spanien um die Jahrhundertwende für viele Zeitgenossen durchaus noch darstellte.

So schlägt der Konzertabend den Bogen von Ravels mysteriöser »Rhapsodie espagnole« über de Fallas folkloristische Ballettmusik zum »Dreispitz« bis hin zu Debussys orchestralem Triptychon »Ibéria«, das spanische Impressionen in musikalischen Bildern entfaltet. Das Nationalinstrument Spaniens darf in diesem Zusammenhang natürlich nicht fehlen. Mit Rodrigos »Concierto de Aranjuez« interpretiert Thomas Müller-Pering das Gitarrenkonzert schlechthin: Von unverfälschtem Sentiment und sprühender Leidenschaft erfüllte Musik, die die Atmosphäre in den königlichen Gärten des Sommerpalasts Aranjuez in Tönen und Klängen einfängt und in den Konzertsaal trägt.

Im Gespräch mit dem Dirigenten Fabrice Bollon gibt Konzertdramaturgin Kerstin Klaholz jeweils 18.45 Uhr im Flügelsaal der Weimarhalle eine Einführung ins Programm.

Für beide Konzerte sind noch Karten (8 Euro - 40,70 Euro) erhältlich.

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