Unheimliche Geschichten präsentiert der gemeinsame Hochschulchor der Hochschule für Musik und der Bauhaus-Universität Weimar

Hochschulchor 2018 Foto Maik Schuck b431453c38

Unheimliche Geschichten umwoben von geheimnisvollen Klängen präsentiert der gemeinsame Hochschulchor der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar und der Bauhaus-Universität Weimar am Donnerstag, 5. Juli um 20:00 Uhr im Coudray-Saal der Musikschule „Johann Nepomuk Hummel“ in Weimar.

„In den selten aufgeführten Balladen für Chor und Klavier von Josef Gabriel Rheinberger verschwimmen die Grenzen zwischen den Lebendigen und Toten, verwirren seltsame Erscheinungen die Gemüter“, erklärt Chorleitungsprofessorin Kerstin Behnke. Der Eintritt zum Konzert ist frei!

„Ein eben noch strahlendes Motiv in den Rheinberger-Balladen erscheint plötzlich bedrohlich, eine zunächst harmlose Beobachtung verfärbt sich chromatisch in unheilvolles Treiben“, so Prof. Behnke weiter. Auch in den von Johannes Brahms vertonten Volksliedern für Chor, Vorsänger und Klavier, die ebenfalls auf dem Programm stehen, dringt Schauerliches in zunächst Idyllisches ein, kongenial unterstützt durch einen variablen Klaviersatz.

Nicht nur singen, sondern auch spielen und dirigieren werden Studierende der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar und der Bauhaus-Universität Weimar.

In dem mit „So schaurig!“ betitelten Chorkonzert erklingen neben diesen beiden romantischen Klassikern auch zwei Uraufführungen Weimarer Studierender, die in diesem Semester für den Hochschulchor entstanden sind: Giordano Bruno do Nascimento hat Textpassagen aus Ovids „Metarmorphosen“ für den Chor vertont, die das Chaos beschreiben, das wilde und ungestüme Spiel der Elemente.

Marta Kowalczuk hat Geschichten vertont, die ihr die Chormitglieder aus ihrer jeweiligen Heimat erzählt haben und die in ihrer Komposition zu poetischen und ausdrucksvollen Klangfeldern werden.

Foto: Maik Schuck