Weimar. Am Mittwoch, 5. Dezember 2018, ist die Bauhaus-Universität Weimar mit dem Zertifikat Audit kompakt »Internationalisierung der Hochschulen« der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) ausgezeichnet worden. Die Weimarer Universität hat den Evaluierungs- und Beratungsprozess zur Internationalisierung seit Januar 2018 erfolgreich durchlaufen.

Dr. Christian Kästner, Dezernent für Internationale Beziehungen an der Bauhaus-Universität Weimar, nahm das Zertifikat von Prof. Dr. Peter-André Alt, Präsident der HRK, in Berlin entgegen.

»Die Bauhaus-Universität Weimar ist in vielen Aspekten bereits sehr weit internationalisiert«, erklärt Prof. Dr. Jutta Emes, Vizepräsidentin für Internationalisierung und Digitalisierung. »Das Auditoren-Team der Hochschulrektorenkonferenz bescheinigt unserer Universität eine ›Kultur der Ermöglichung‹ und ein ›reifes Internationalisierungsverständnis‹. Wir legen seit einigen Jahren erfolgreich den Fokus auf die Qualitätsaspekte der Internationalisierung. Dafür bietet dieser Evaluierungsprozess eine wertvolle Außenperspektive, die uns bestärkt, die universitäre Internationalisierungsstrategie <https://www.uni-weimar.de/fileadmin/user/uni/hauptseiten/International/PDF-Dateien/Internationalisierungsstrategie_16-20.pdf> noch besser umzusetzen und weiterzuentwickeln.«

Ziel des Evaluations- und Beratungsverfahrens ist unter anderem, ausgehend von dem universitätsintern erstellten Selbstbericht mit Unterstützung einer Auditorengruppe aus Expertinnen und Experten der HRK ein Internationalisierungsprofil zu bestimmen und auszubauen sowie dauerhafte Internationalisierungsstrukturen und -prozesse zu etablieren. Eine Projektgruppe, in der Vertreter der Fakultäten, der Universitätsleitung und der zentralen Bereiche mitarbeiten, realisierte dies gemeinsam mit dem Dezernat Internationale Beziehungen. »Ohne breite Unterstützung ist ein solcher Evaluierungsprozess nicht zu stemmen und auch nicht sinnvoll, denn wir brauchen den Input aller Bereiche der Universität.«, erklärt Dr. Christian Kästner, Dezernent für Internationale Beziehungen. Die Projektgruppe wird nun den Empfehlungskatalog der HRK-Auditoren auswerten und das weitere Vorgehen vereinbaren. Ziel ist, die Bauhaus-Universität Weimar international noch stärker sichtbar zu machen und für Studierende und Lehrende Internationalität noch zugänglicher zu gestalten.

Mit der im Jahr 2015 formulierten Internationalisierungsstrategie treibt die Bauhaus-Universität Weimar die Internationalisierung verstärkt voran. Zurzeit unterhält die Bauhaus-Universität Weimar Partnerschaften zu etwa 250 Hochschulen weltweit, hinzu kommen internationale Forschungsprojekte der Fakultäten und Institute. Im Wintersemester 2018/19 studieren etwa 1.200 internationale Studierende aus 100 Ländern der Welt an der Weimarer Universität, was einen Anteil von 30 Prozent aller Studierender ausmacht. Allein im Wintersemester 2018/19 konnte die Bauhaus-Universität Weimar mehr als 350 neue Studierende aus dem Ausland begrüßen.

Hintergrund:
Das Audit »Internationalisierung der Hochschulen« ist ein Projekt der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Mit dem Audit unterstützt die HRK seit 2009 die deutschen Hochschulen bei ihrer Internationalisierung. Dabei handelt es sich um ein Beratungsangebot, in dessen Rahmen Expertinnen und Experten die vorhandenen Strukturen, die institutionellen Strategien und Maßnahmen analysieren und Empfehlungen zur Weiterentwicklung geben. Das Audit kompakt bietet eine unabhängige und systematische Internationalisierungsberatung, die sowohl inhaltlich als auch mit Blick auf die erforderlichen Ressourcen passgenau auf kleinere Hochschulen und auf solche mit spezifischem Profil zugeschnitten ist.

Mehr Informationen:
https://www.hrk.de/audit/startseite/